Aktuelle Informationen

Kultur pur im Hamburger Lokalradio

Herzlich Willkommen auf unserer Webseite!

 

 

Aktuelle Information zu unserem Internetstream

Liebe Hörerinnen und Hörer,

der Link zu unserem Livestream hat sich geändert!

Hier unsere neue Streamadresse:

https://icecast2.cityedv.at/hamburger-lokalradio

Falls Sie in ihrem Browser ein Lesezeichen (Bookmark) gesetzt haben, nehmen Sie bitte diesen neuen Link für ein neues Lesezeichen.

Der alte Stream wird in Kürze abgeschaltet.

 

 

„Konzertzeit“ im HLR

Zur sonntäglichen Primetime um 20 Uhr präsentiert das Hamburger Lokalradio in den nächsten Wochen wunderbare (teilweise für unser Radio exklusive) Konzertmitschnitte!

Unter anderem sind bei uns zu Gast:

28.06.2020, 20 Uhr – Björn Nonnweiler (Liedermacher) – (Re)Live aus dem Kulturhof Emst in Hagen (Aufnahme vom 05.06.2020)

05.07.2020, 20 Uhr – FULL HOUSE (Jazz) – (Re)Live aus dem Birdland Hamburg Jazzclub (Aufnahme vom 03.06.2020)

12.07.2020, 20 Uhr – Konstantin Wecker, Sarah Straub, Fany Kammerlander, Jo Barnikel (Liedermacher) – Poesie in stürmischen Zeiten (Aufnahme vom 22.03.2020)

19.07.2020, 20 Uhr – Dave Goodman (Blues/Folk/Rock) – (Re)Live aus dem Musikstar Norderstedt (Aufnahme vom 29.05.2020)

26.07.2020, 20 Uhr – Turid Müller (Chanson/Kabararett) – (Re)Live aus dem Bergedorfer Schloss (Aufnahme vom 16.06.2020 – Online Kultur Festival „Bühne frei – Live dabei“ der Bergedorfer Zeitung)

02.08.2020, 20 Uhr – „BAnefiz Kulturstream“ – Sarah Straub und Special Guest – (Re)Live (Aufnahme vom 19.06.2020)

09.08.2020, 20 Uhr – OPER MAL ANDERS – EIN SÜFFIGER OPERNABEND! (Re)Live aus der Bar Gabányi (München) in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper (Aufnahme vom 30.06.2020)

16.08.2020, 20 Uhr – Judith Tellado Duo (Latin/Swing/Pop)  – (Re)Live aus dem LOLA Kulturzentrum in Hamburg-Bergedorf (Aufnahme vom 30.06.2020 – Online Kultur Festival „Bühne frei – Live dabei“ der Bergedorfer Zeitung)

Vielen Dank an alle Beteiligten für die problemlosen Genehmigungen, dass diese Konzerte bei uns ausgestrahlt werden dürfen!

 

 

HLR aktuell (30.06.2020)

„Bei der Mehrwertsteuersenkung befürchtet das Handwerk ein Nullsummenspiel“

Der Präsident der Handwerkskammer Hamburg, Hjalmar Stemmann, nimmt Stellung zum heute vom Bundesrat verabschiedeten weiteren Corona-Hilfspaket zur Bewältigung der wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Pandemie

Hamburg, 29.06.2020 – „Das heute vom Gesetzgeber verabschiedete zweite Corona-Hilfspaket soll die Konjunktur rasch beleben. Gleichsam soll es eine stabile, finanzielle Grundlage für eine langfristig wirkende Transformation unserer Wirtschaft im Klimaschutz, in der Digitalisierung und in der Bildung sein. Das ist ein politischer Drahtseilakt, auf dem auch unser eigenes Hamburger Konjunktur- und Wachstumsprogramm basiert. Ich bin zuversichtlich, dass er gelingt.

Das Handwerk schaut aktuell besonders auf die Mehrwertsteuersenkung, die ab 1. Juli bis zum Ende des Jahres gelten wird.

Nun hängt es davon ab, dass das vom Grundsatz her gut gedachte Instrument nicht zu einem erheblichen bürokratischen Aufwand führt, der den gewünschten positiven Impuls im Keim erstickt.

Eine ganze Reihe von Handwerksbetrieben sehen die Mehrwertsteuersenkung eher skeptisch: Werden die Einnahmen durch die Steuersenkung unterm Strich über den Kosten für den administrativen Mehraufwand einer nur für sechs Monate geltenden Kassen-, Rechnungs- und Buchführungsumstellung liegen? Gerade kleine und mittelständische Betriebe befürchten ein Nullsummenspiel, wenn nicht sogar mehr Aufwand als Umsatz.“

 

 

HLR aktuell (19.06.2020)

Premiere: Verleihung des Ambassador Awards

Hamburg, 19. Juni 2020 – Gestern Nachmittag wurde zum ersten Mal der Ambassador Award vergeben – dieser Preis zeichnet die besten Einreichungen rund um die mediale Kompetenz im Tandem von Schüler*innen und Senior*innen aus. Das Ambassador Programm ist ein Sub-Projekt vom Generationenprojekt KULTURISTENHOCH2 und wurde in Kooperation mit der Hamburg Media School im Herbst 2019 ins Leben gerufen. Im Mai 2020 hatten die Jurymitglieder (online) getagt – gestern nun wurden die Gewinner mit Preisen ausgezeichnet.

Es war eine kleine, feine Zeremonie°, durch die Christine Worch, Ideengeberin und Projektleiterin bei KULTURISTENHOCH2, und Silke Busse als Leiterin Schule und Bildung führten. Beide sind sich einig: „Uns hat das Engagement der Tandems stark beeindruckt. Es ist schön, heute feierlich die erste Runde zu beschließen, und wir freuen uns bereits jetzt auf die Fortführung des Ambassador-Projektes im Herbst dieses Jahres.“

Platz 1 ging an ein achtköpfiges Team aus vier Schüler*innen und vier Seniorinnen°° für ihren eingereichten Videobeitrag mit dem Titel „Besuch auf dem Weihnachtsmarkt“. Dieser hat die Jury beeindruckt: „Hier wurde der Kerngedanke von KULTURISTENHOCH2 – nämlich der Zusammenhalt zwischen Alt & Jung – mit viel Aufwand in der Umsetzung beleuchtet, und Gelerntes aus dem vorherigen Ambassador-Workshop wurde mit verschiedenen Stilmitteln direkt umgesetzt.“ Die Gewinner erhalten neben einem Preisgeld auch ein Coaching durch Ulrike Dobelstein-Lüthe, Leiterin Weiterbildung an der Hamburg Media School, mit Tipps und weiteren Anregungen in Filmkunde.

Die zweite Position belegt die Schülerin Omono Chelsea Boniface vom Johannes-Brahms-Gymnasium in Bramfeld mit ihrem Gedicht „Die Chance“, zusammen mit einer ihrer Tandem-Partnerinnen, Seniorin Helga Reinhardt. Den Jury-Mitgliedern gefielen zum einen die aufgegriffenen gesellschaftlichen Aspekte, zum anderen die persönlichen Einblicke zu den gesammelten Erfahrungen bei den Kultur-Begleitungen: „Erfrischend! Dieses Gedicht fasst in wunderschöner, positiver, kraftvoller Weise verschiedene Gedanken zusammen.“

Marieke Fröhling, Schülerin am Friedrich-Ebert-Gymnasium in Harburg, und Tandempartnerin Carmen Sylla schafften es auf Platz 3. Sie hatten ein Statement verfasst, das mit dem Titel „Gar nicht so weit voneinander entfernt“ ihre Gedanken zum Thema Alter und Zusammenhalt auf tiefgehende Weise reflektiert. Zum einen bezieht die Autorin ihre Ansichten auf ihr eigenes Umfeld, und darüber hinaus auch auf höhere Ebene, die Gesellschaft. Der Kontext, die Klammer, sind ihre eigenen gesammelten Erfahrungen während der Teilnahme an KULTURISTENHOCH2. Das begleitende farbenfrohe Bild von beiden lässt den Betrachter an der Begegnung teilhaben.

Im Mai tagte die Jury – zu der neben der Hamburg Media School die Farideh + Dieter Benecke Stiftung, die Bürgerstiftung Hamburg und das Hamburger Abendblatt gehören – online und bewertete alle 14 eingereichten Beiträge.

Das Ambassador-Programm und ein Rückblick:

Der Startschuss des Sub-Projektes „KULTURISTENHOCH2-Ambassador“ fiel mit dem ersten Workshop an der Hamburg Media School im Oktober 2019: Ziel ist, die teilnehmenden Tandems für Medienauftritte wie beispielsweise in Funk und Fernsehen oder bei Interviews zu stärken. Mediencoach Karsten Linke unterstützt mit Präsenz-, Sprach- & Stimmtraining. Alt & Jung erlernen nicht nur Neues, sondern agieren mit diesen Kompetenzen auch als Botschafter für das Generationenprojekt. So wird das gemeinsam Erlebte rund um Kunst & Kultur in spannender Weise erzählt und Zusammenhalt gefördert. Im März 2020 folgte der zweite Workshop, ein dritter war für April geplant. Dieser musste aufgrund der Corona-Pandemie (vorerst) vertagt werden. Doch das Team von KULTURISTENHOCH2 zog eine gewinnbringende Erkenntnis aus dieser Sachlage: Es braucht jetzt und in Zukunft mehr denn je digitale Teilhabe, insbesondere für die ältere Generation.

KULTURISTENHOCH2 dankt allen Spendern und Förderern dieses Projektes von Herzen.

 

 

HLR aktuell (15.06.2020)

Kulturfinanzierung 2021-2023: Deutscher Musikrat und Konferenz der Landesmusikräte fordern Länder zur Selbstverpflichtung auf

Die Coronakrise 2020 wird auf Jahre hinaus die öffentlichen Haushalte belasten. Die Länder und Kommunen nehmen ihre verfassungsrechtliche Verantwortung für Bildung und Kultur auch wahr, indem sie diese zu über 85% finanzieren. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten wurden bisher die Ausgaben für die bildungskulturelle Infrastruktur, die nicht unter die Pflichtaufgaben fallen, oftmals überproportional gekürzt. Es besteht jedoch ein breiter gesellschaftlicher Konsens darüber, dass die Finanzierung einer intakten Bildungs- und Kulturlandschaft, die den Werten und Maßstäben der völkerrechtlich verbindlichen UNESCO-Konvention zur Kulturellen Vielfalt verpflichtet ist, eine öffentliche Aufgabe ist, in öffentlicher Verantwortung liegt und überwiegend öffentlich finanziert werden sollte.

Schon jetzt ist allerdings die Finanzierung des öffentlichen Bildungs- und Kulturlebens in Teilen unseres Landes nicht hinreichend. Angesichts der Dimension der Coronakrise erachten wir die zivilgesellschaftliche Mitverantwortung als besonders essenziell, Bildung und Kultur als wesentliche Teile des Gemeinwesens dauerhaft auskömmlich zu finanzieren.

Deshalb appellieren der Deutsche Musikrat und die Landesmusikräte an die Landesregierungen und die in den Landesparlamenten vertretenen Parteien, die Finanzierung der Bildungs- und Kulturausgaben über eine Verpflichtungsermächtigung auch für die kommenden Jahre zu sichern und vor überproportionalen Kürzungen zu schützen.

Dazu schlagen wir den Ländern vor, die geplanten Steigerungen der Haushaltsausgaben für Bildung und Kultur für die nächsten drei Jahre – trotz der Coronakrise – mit einer solchen Verpflichtungsermächtigung im Haushalt zu verankern. Zumindest aber sollte mit der Selbstverpflichtung vereinbart werden, dass die Finanzierung von Bildung und Kultur auch in Zukunft in jener prozentualen Höhe gewährleistet ist, wie es in den derzeitigen Haushaltsansätzen der Fall ist.

Berlin, 11. Juni 2020

 

 

HLR aktuell (09.06.2020)

Statement des Präsidenten der Handwerkskammer Hamburg, Hjalmar Stemmann, zur Wahl des Ersten Bürgermeisters und der Bestätigung der Senatsmitglieder

„Das Handwerk gratuliert Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher herzlich zu seiner erneuten Wahl und beglückwünscht zugleich die Mitglieder des neuen Senats zu ihrer Bestätigung. Vor der neuen Regierung unserer Stadt liegt eine riesige Herausforderung: Die nächste Zeit wird darüber entscheiden, wie sich die hiesige Wirtschaft von der aktuellen Krise erholt und ob der Hamburger Mittelstand gestärkt aus der schwierigen Corona-Zeit hervorgehen kann. Die Handwerkskammer wird als Partner der Politik alles dafür tun, damit der Senat diese politische Meisterprüfung besteht.“

 

Herzlichen Glückwunsch, Peter Tschentscher

Christoph Metzner, Gschäftsführer des Steuerzahlerbundes gratuliert Erstem Bürgermeister zur Wiederwahl

Heute wurde Dr. Peter Tschentscher erneut zum Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg gewählt. Dazu sagt Lorenz Palte, Vorsitzender des Bundes der Steuerzahler Hamburg e.V.: „Der Bund der Steuerzahler gratuliert dem alten und neuen Ersten Bürgermeister sehr herzlich zu seiner Wiederwahl. Wir wünschen Dr. Tschentscher und seinem Senat eine glückliche Hand bei der Bewältigung der anstehenden Herausforderungen.“

„Die kommenden fünf Jahre werden wegweisende für die Stadt Hamburg sein. Und auch wenn große Projekte bewegt werden müssen, so wünschen wir uns, dass die Finanzen dabei nicht aus dem Blick verloren werden.“

 

 

HLR aktuell (09.06.2020)

Ausbildung 2020: Das Handwerk zeigt sich krisenfest – rund tausend freie Lehrstellen

Trotz Corona-Krise hält das Hamburger Handwerk einer aktuellen Umfrage zufolge an seinen Lehrstellen fest. Die meisten der bisherigen Ausbildungsbetriebe bieten auch 2020 wieder Ausbildungsplätze an. Die Handwerkskammer unterstützt Schulabgänger in der Berufs­orientierung, Bewerbungsberatung und der Vermittlung von Ausbildungsplätzen derzeit besonders intensiv mit digitalen Formaten. Und das nicht nur in der morgen beginnenden Woche der Ausbildung

Hamburg, 9. Juni 2020 – „Wir lassen uns von Corona nicht ins Handwerk pfuschen“ – ein aktueller Slogan der bundesweiten Imagekampagne des Handwerks gilt in Hamburg insbesondere auch für die Ausbildung.

Hjalmar Stemmann, Präsident der Handwerkskammer Hamburg: „Das Handwerk zeigt sich krisenfest. Wir sehen derzeit nicht, dass Betriebe Ausbildungsverträge vermehrt lösen. Für Sommer 2020 wird ein Großteil unserer Ausbildungsbetriebe Lehrstellen anbieten. Aber: Es gehen zu wenige Bewerbungen ein. Die Lehrstellenbörse der Handwerkskammer weist derzeit rund 1.000 Ausbildungsplätze aus. Ich appelliere an Schüler, Lehrkräfte und Eltern, unsere Webinare und Online-Module zu Berufsorientierung und Bewerbung noch stärker zu nutzen! In Kooperation mit Schulen und Innungen bringen wir Schüler und Betriebe zusammen, sei es digital oder über unsere persönliche Telefon-Berufsberatung.“

Zwar seien auch Handwerksbetriebe von negativen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Deswegen aber bestehende Ausbildungsverhält­nisse zu lösen oder Azubis in Kurzarbeit zu schicken, sei beim Gros der aus­bildenden Handwerker*innen offensichtlich das allerletzte Mittel der Wahl: „Lediglich neun Prozent der Betriebe, die Kurzarbeitergeld beantragten, nahmen dies auch für ihre Lehrlinge in Anspruch“, ergänzt Stemmann mit Bezug auf die Ergebnisse einer Online-Umfrage, die die Handwerkskammer in der ersten Mai-Hälfte unter ihren Ausbildungsbetrieben durchführte.

Auch im Bundesvergleich schneidet das Handwerk in der Hansestadt gut ab. Etwa beim Abschluss neuer Lehrverträge im Zeitraum von Januar bis Mai 2020: Es verzeichnete lediglich ein krisenbedingtes Minus bei den betrieblichen Ausbildungsverträgen von 9,5 Prozent auf 780 Verträge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bundesweit indes liegen die Minuszahlen in den einzelnen Ländern im zweistelligen Bereich mit Rückgängen bis hin zu mehr als 20 Prozent.

So sieht es für die Ausbildung 2020 im Hamburger Handwerk aus

Die wichtigsten Ergebnisse einer Umfrage unter rund 1.800 Ausbildungsbetrieben zwischen 5. und 15.Mai 2020 (Rücklauf 17 Prozent):

  • Es gibt so gut wie keine Ausbildungskündigungen (1 %)
  • Es gibt kaum Lehrlinge in Kurzarbeit (nur 9 % der Betriebe, die KuG beziehen, nehmen dies auch für ihre Lehrlinge in Anspruch)
  • Ein Großteil der Betriebe bildet weiter aus (insgesamt 56,6 %)
  • Nur 14,7 % bilden in diesem Jahr krisenbedingt nicht aus
  • 27,6 % sind noch unentschieden
  • 30,5 % der Betriebe erhalten deutlich weniger Bewerbungen als in den Vorjahren

So unterstützt die Handwerkskammer Schulabgänger

Digitale Angebote, realisiert durch das ESF-Projekt INa – Integrierte Nachwuchsgewinnung im Handwerk):

  • Wöchentliche Online-Infostunde über Ausbildungsberufe
  • Online-Modulreihe – „Fit für die Bewerbung im Handwerk“: Webinare zur Stellensuche und Bewerbung
  • Webinar-Angebot – „Chancen und Perspektiven im Handwerk“ für Schulklassen; kann von Lehrern für ihre Klassen gebucht werden und wird dann individuell an die Bedarfe der Gruppe abgepasst
  • Online-Unterrichtsmaterialien zur Berufsorientierung zum Download
  • „Woche der Ausbildung“, 10.-19. Juni:  Webinar-Reihe „Online zur Ausbildung – Die mit Abstand besten Lehrstellen gibt´s im Handwerk“: Betriebsvertreter informieren über Handwerksberufe und stehen den Schülern Rede und Antwort

Und im September soll es dann auch wieder ein Azubi-Speed-Dating als Präsenzveranstaltung für alle geben, die bis dahin noch nichts gefunden haben. Dies wird in einer gemeinsamen Vermittlungsaktion mit der Handelskammer stattfinden. 

Infos für Bewerber*innen: Ausbildung im Hamburger Handwerk 

Angebote von Handwerkskammer und Handelskammer zur Woche der Ausbildung, 10. – 19.06.2020

 

 

HLR aktuell (03.06.2020)

Ansteckungsgefahr in geschlossenen Räumen: Deutscher Musikrat fordert DLR auf, Corona-Grundlagenforschung zu koordinieren

Erste Studien zum Corona-Musizieren geben vorsichtige Entwarnung etwa in Bezug auf den Aerosolausstoß von Blasinstrumenten, der niedriger als erwartet ausfällt. Dennoch gibt es derzeit aufgrund der Abstandsregeln noch keine verlässlichen Perspektiven für eine Wiedereröffnung von größeren Veranstaltungsräumen, die auch wirtschaftlich praktikabel ist. Flugzeuge dagegen dürfen mittlerweile wieder voll besetzt abheben, obwohl auch hier noch nicht abschließend geklärt ist, wie hoch die Ansteckungsgefahr an Bord ist.

Hierzu Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Der Deutsche Musikrat fordert das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) dazu auf, gemeinsam mit dem Robert Koch-Institut federführend Corona-Grundlagenforschung zur Ansteckungsgefahr in geschlossenen Räumen zu betreiben, zu koordinieren und zur Verfügung zu stellen. Die Entscheidung, Flugzeuge wieder vollbesetzt starten zu lassen, ist wirtschaftlich begründet. Der Flugbetrieb lohnt sich nur mit voll besetzten Reihen, ebenso wie der Kulturbetrieb, der ein erheblicher Wirtschaftsfaktor in Deutschland ist. Was für Flugzeug und Bahn gilt, muss auch für Konzertsäle gelten.

Falls die Luftfahrtindustrie in ihrer Annahme Recht hat, dass aufgrund der guten Belüftung durch Hochleistungspartikelfilter Fliegen unkritisch sei, könnte dies auch eine gute Nachricht für Veranstaltungsräume mit geräuschminimierter Klimaanlage sein bzw. es könnte gezielt in solche investiert werden. Doch hierfür werden verlässliche Erkenntnisse benötigt, wie sie das DLR in einem Forschungsprojekt gerade untersucht. Jetzt ist Kooperation gefragt, um grundlegendes Wissen – etwa zur Rolle von Luftströmen und -filtern in Bezug auf Corona-Ansteckungen – zu bündeln und zu teilen. Ein solches Wissensbündnis würde dazu beitragen, dass nicht nur das Transportwesen, sondern auch andere Bereiche des gesellschaftlichen Lebens wie der Konzertbetrieb womöglich schneller wieder hochfahren können.“

Aufgrund der Abstandsregeln könnten derzeit die meisten Konzerthäuser maximal ein Viertel ihrer Publikumsplätze besetzen. An den Häusern, an denen ein Betrieb mittlerweile wieder erlaubt ist – wie am Staatstheater Wiesbaden –, wird daher in Kleinstbesetzung musiziert. Damit kann kein wirtschaftlich sinnvoller Konzertbetrieb stattfinden, und die künstlerische Freiheit der Programmgestaltung wird stark eingeschränkt. Ohne die Rückkehr zu einem weitest gehenden „Normalbetrieb“ werden selbst gut aufgestellte Häuser wie die Berliner Philharmonie oder das Festspielhaus Baden-Baden bald in finanzielle Notlagen geraten.

 

 

HLR aktuell (16.04.2020)

Corona-Sonderregelung für Live-Streamings bis zum 31. August 2020 verlängert
MA HSH ermöglicht zahlreiche Live-Übertragungen aus Hamburg und Schleswig-Holstein

Norderstedt, 16. April 2020 – Angesichts der andauernden Einschränkungen, die wegen des Coronavirus für Versammlungen und Veranstaltungen gelten, werden immer mehr kulturelle oder religiöse Ereignisse als Live-Streamings in Internet verbreitet. Sie ermöglichen den Menschen trotz der Einschränkungen einen Zugang zu kulturellen oder religiösen Angeboten wie Theateraufführungen, Konzerten, Lesungen, Bildungsangeboten und Gottesdiensten.

Für die Live-Übertragung solcher Ereignisse im Internet gilt derzeit eine Sonderregelung, sodass sie auch ohne eine rundfunkrechtliche Zulassung möglich sind. Aufgrund der andauernden angeordneten staatlichen Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona Virus hat die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) diese Regelung nun bis zum 31. August 2020 verlängert.

Voraussetzung für die Live-Streamings ist lediglich vorab eine formlose Anzeige per E-Mail bei der MA HSH. Die Erlaubnis zur Ausstrahlung von bereits bei der MA HSH angezeigten Live-Streamings verlängert sich automatisch bis zum 31. August 2020.

„Bei der MA HSH sind bereits zahlreiche Anzeigen für eine Vielzahl von Angeboten eingegangen. Darunter Konzerte, Opern- und Theaterproduktionen, Lesungen, Interviews, Comedy-Performances, Live-Podcast-Aufnahmen und Gottesdienste. Die Vielzahl und Vielfalt dieser Angebote zeigt, dass das vereinfachte Anzeigeverfahren ein guter Weg ist, in diesen Zeiten kulturelle Angebote zu den Menschen zu bringen“, so Thomas Fuchs, Direktor der MA HSH.

Weitere Informationen zum vereinfachten Anzeigeverfahren und zum Merkblatt der Medienanstalten auf www.ma-hsh.de.