Aktuelle Informationen

Kultur pur im Hamburger Lokalradio

Herzlich Willkommen auf unserer Webseite!

 

 

Mediathek online!

Seit dem 01.08.2020 ist unsere Mediathek online!

Hier gibt es ausgewählte Sendungen zum „nachhören“: Die HLR-Mediathek

 

 

„Konzertzeit“ im HLR

Zur sonntäglichen Primetime um 20 Uhr präsentiert das Hamburger Lokalradio in den nächsten Wochen wunderbare (teilweise für unser Radio exklusive) Konzertmitschnitte!

Unter anderem sind bei uns zu Gast:

02.08.2020, 20 Uhr – „BAnefiz Kulturstream“ – Sarah Straub und Special Guest – (Re)Live (Aufnahme vom 19.06.2020)

09.08.2020, 20 Uhr – OPER MAL ANDERS – EIN SÜFFIGER OPERNABEND! (Re)Live aus der Bar Gabányi (München) in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper (Aufnahme vom 30.06.2020)

16.08.2020, 20 Uhr – Judith Tellado Duo (Latin/Swing/Pop)  – (Re)Live aus dem LOLA Kulturzentrum in Hamburg-Bergedorf (Aufnahme vom 30.06.2020 – Online Kultur Festival „Bühne frei – Live dabei“ der Bergedorfer Zeitung)

23.08.2020, 20 Uhr – Josef Cetin (traditionelle orientalische und westliche Musik) – (Re)Live aus dem LOLA Kulturzentrum in Hamburg-Bergedorf (Aufnahme vom 06.08..2020 – Online Kultur Festival „Bühne frei – Live dabei“ der Bergedorfer Zeitung)

30.08.2020, 20 Uhr – Wutzrock 2020, Teil 1 (Das Open Air Festival mit Friedo, DenManTau und Mel Élevé) (Re)Live aus dem LOLA Kulturzentrum in Hamburg-Bergedorf (Aufnahme vom 08.08.2020)

06.09.2020, 20 Uhr – Wutzrock 2020, Teil 2 (Das Open Air Festival mit Friedo, DenManTau und Mel Élevé) (Re)Live aus dem LOLA Kulturzentrum in Hamburg-Bergedorf (Aufnahme vom 08.08.2020)

Vielen Dank an alle Beteiligten für die problemlosen Genehmigungen, dass diese Konzerte bei uns ausgestrahlt werden dürfen!

 

 

Aktuelles aus der Stadt Hamburg!

 

Azubi mit 57 – die Hartwig-Hesse-Stiftung macht’s möglich

Hamburg, 05. August 2020 – Albert Einstein sagte einst: „Die Definition von Wahnsinn, ist immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ Und so wiederholt sich jährlich zum ersten August auch das, was zur späteren Fürsorge unserer Gesellschaft beitragen soll: Der Ausbildungsstart in der Pflegebranche. Jobs, die aufgrund von fehlendem geschultem Personal zu den Mangelberufen zählen und die mit so vielen negativen Vorurteilen behaftet sind, dass es schwerfällt, neue Auszubildende für den Pflegesektor zu gewinnen. Wirklich stark machte sich im Pflegebereich bisher jedoch niemand, um mit den ablehnenden Aversionen aufzuräumen und die Pflegebranche wieder ins rechte Licht zu rücken. Denn die heutige Bequemlichkeit macht es leichter einfach in das Klagelied vieler Pfleger mit einzustimmen. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Jörg Larisch, 57 und damit der älteste Azubi der Hartwig-Hesse-Stiftung, erhebt seine Stimme und plädiert für die Ausbildung zum Altenpfleger – auch im fortgeschrittenen Alter. Er selbst befindet sich im zweiten Lehrjahr der insgesamt drei Jahre andauernden Ausbildung.

Der Gastronom als Altenpflege-Azubi

Ursprünglich gestartet ist Larisch in der Gastronomie. Hier verbrachte er ganze 30 Jahre seines Lebens. Mit 15 startete er seine Lehre im Gastgewerbe. Lange Zeit war er in diesem als Koch und Kellner unterwegs, bevor er für sechs Jahre zum Betriebsleiter befördert wurde und die Einsätze von 36 Mitarbeitern verantwortete. Wenig später entwickelte Jörg Larisch aus seiner beruflichen Leidenschaft die eigene Selbstständigkeit in Lüneburg. Dort übernahm er eines der ältesten Stadtlokale Lüneburgs und erfreute insbesondere junge Familien mit seiner herkömmlichen, altdeutschen Küche. Doch alles hat seine Zeit und so wechselte Larisch nach vier Jahren der gastronomischen Selbstständigkeit zurück in eine Position als Kellner in die Hamburger Überseebrücke. Hätte man ihn fünf Jahre vor seinem Komplettausstieg aus dem Gastrogewerbe gefragt, ob er sich eine Beschäftigung in der Altenpflege als Alternative vorstellen könnte – Jörg Larisch hätte mit nein geantwortet. Und das obwohl er in der Überseebrücke endlich wieder sein Lieblingspublikum an Gästen betreuen konnte: „Ältere Menschen, mit denen man auch mal einen Schnack halten kann“, wie er strahlend erzählt, „und bei denen man sein Geld noch mit Höflichkeit verdient“. Aber das Leben fragt nicht nach Plänen und so kommt es meistens anders als man denkt, auch für Larisch. Nach fünf spannenden und leidenschaftlichen Jahren in der Überseebrücke, musste er aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen mit der Gastronomie abschließen. Doch was tun, wenn einem die berufliche Existenz wegbricht und eine komplette Neuorientierung an die Lebenstür klopft? Neues wagen, so dachte sich auch Jörg Larisch.

Vieles habe er damals ausprobiert und lange gesucht. Dabei war der Weg zur Pflege eigentlich gar nicht so weit. Denn der Sohn eines ehemaligen Stammgastes aus der Überseebrücke arbeitete als rechtlicher Betreuer und suchte nach Unterstützung. Für den Ex-Gastronomen damals eine gute Möglichkeit, einmal auszutesten, ob diese berufliche Sparte nicht vielleicht doch in Frage käme. Kurze Zeit später hielt Larisch seinen Betreuungsschein zur Seniorenbetreuung nach § 43b in der Hand. Eingesetzt in der Tagespflege der Hartwig-Hesse- Stiftung betreute Jörg Larisch also nun endlich wieder sein Lieblingsklientel: Ältere Menschen. Die Frage, ob er anschließend nicht direkt weiter in die Pflege hätte einsteigen wollen, um nicht mehr nur als unterstützende Kraft zu helfen, verneint er. Dies sei ihm dann in der Vorstellung tatsächlich zu nah am Patienten gewesen. Die Neugier und das Interesse aber, mit eben diesen dann doch intensiver in Kontakt treten und sie unterstützen zu wollen, kamen mit der Zeit von ganz allein. Wichtig sei ihm gewesen, sich aktiv selbst für die Ausbildung entscheiden zu können und diese nicht als eine berufsbegleitende Umschulungsmaßnahme durch das Arbeitsamt auferlegt zu bekommen. Volle Unterstützung für seinen Wunsch fand Larisch dann bei Maik Greb, dem Geschäftsführer der Hartwig-Hesse-Stiftung, welcher dem damals 56-Jährigen als künftig ältestem Azubi der Stiftung gerne einen Ausbildungsplatz anbot.

Noch nie war älter sein so vorteilhaft

„Das ist einfach schön, wenn man zu den Menschen geht und den Menschen helfen kann. Dieses Leuchten in den Augen und das Lächeln auf den Lippen derer, die eigentlich nur noch wenig lächeln – es freut mich jedes Mal“, berichtet der Auszubildende der Hartwig-Hesse- Stiftung von seinen Eindrücken. Gerne bringt er die pflegebedürftigen Patienten mit kleinen Scherzen und seiner besonnenen Art zum Schmunzeln. „Ehrlicherweise finde ich es schade, dass es nur wenige Menschen in meinem Alter gibt, die den Schritt in die Pflege wagen. Denn den Patienten tut es gut, wenn dann mal ein älterer Pfleger kommt und sich kümmert“, erklärt er. Ein gewisses Maß an Lebenserfahrung zahlt sich also positiv aus, ebenso die altersmäßige Nähe zum Patienten. „Man hat ein anderes Verständnis für den Pflegebedürftigen, weil man einfach näher dran ist“, akzentuiert Larisch den respektvollen Umgang mit seinen Pflegebedürftigen. Sein Ziel wäre es außerdem, die Menschen für einen kurzen Moment aus ihrer manchmal leidvollen Situation zu holen, in solchen Augenblicken dürfe man kein Mitleid zeigen. Was dem ein oder anderen jüngeren Azubi sicherlich etwas schwerer fällt, hat Jörg Larisch im Laufe seines Lebens bereits gelernt: Privates und Berufliches zu trennen. Es braucht den Cut zwischen beiden Welten, um am Leid der anderen nicht zu zerbrechen. Ebenso aber auch den Blick für die Menschen um einen herum, außerhalb der Hilfebedürftigen, die Kollegen. Hier hat Larisch vor allem für die Jüngeren der Hartwig-Hesse- Stiftung immer ein offenes Ohr. Denn geteiltes Leid ist halbes Leid und geteilte Lebenserfahrung ist für das jüngere Gegenüber ebenso hilfreich.

Schwierig war der erneute Einstieg in den Berufsschulmodus. „Die erste Klausur war der Horror“, erzählt Jörg Larisch lachend, „es ist enorm schwierig, sich im Alter zu konzentrieren und nochmal neu zu lernen.“ Nach 30 Jahren wieder die Schulbank zu drücken und als Ältester gemeinsam mit vielen Pubertieren in einem Raum zu sitzen ist zu Anfang befremdlich: „Mittlerweile habe ich mich aber wieder daran gewöhnt und auch Freude daran gefunden.“ So lernt Larisch im Blockunterricht den theoretischen Teil und untermauert damit sein Wissen in der praktischen Umsetzung der Pflege. Dass er diese besonders erfolgreich und bei den zu Pflegenden entsprechend gut macht, bestätigen auch die Angehörigen einiger Patienten. Gerne erinnert er sich an den Augenblick mit einem „Brummelkopp-Patienten“, welcher ihm eines Tages dankte – für den schönsten Tag seines Lebens: Die Herren hatten den Tag an der Alster verbracht, geschwätzt und es sich rundum gut gehen lassen – inklusive kleinem Nickerchen in der Sonne. Für Jörg Larisch heute noch ein Gänsehautmoment. Der nächste folgte, als sich die Tochter des dann später Verstorbenen bei ihm für die gute Pflege bedankte. „Solche Momente machen meinen Job noch lohnenswerter“, freut sich Larisch.

Berufung Pflege

Rückblickend stellt Jörg Larisch sich heute die Frage, warum er nicht schon viel früher in die Pflegebranche gegangen ist, denn für ihn sei sie erfüllend, lebensbejahend und irgendwie auch Berufung, obwohl ihm das Wort so unfassbar mächtig erscheint. In der Hartwig-Hesse- Stiftung hat Larisch einen Arbeitgeber des Pflegesektors gefunden, der seinen Mitarbeitern die Möglichkeit gibt, der eigenen Berufung folgen zu können ohne Abstriche machen zu müssen. Hier hat man gelernt, dass man Dinge verändern muss, um andere Ergebnisse erwarten zu können. Und so wird hier niemand allein gelassen und die Arbeit, welche einen großen Teil zur Fürsorge der Gesellschaft beiträgt, dementsprechend vielseitig belohnt. Mitarbeiter werden ausschließlich unbefristet eingestellt, erhalten finanzielle Unterstützung bei Fitnessangeboten, haben flexible Wochenarbeitszeiten und können aus einem einzigartigen lebensphasenorientierten Wahlmodell entscheiden, ob sie lieber mehr Entgelt erhalten oder mehr Urlaubstage beanspruchen möchten. Damit setzt die Hartwig-Hesse-Stiftung vielfache Zeichen in der Pflegebranche und wird zum Vorreiter für die der Branche angehörenden Arbeitgeber. Auch in diesem Jahr freut sich die Stiftung über einen regen Mitarbeiterzuwachs – nicht zuletzt mit sechs neuen Auszubildenden ab August 2020, von denen die Älteste 47 und die Jüngste 17 Jahre alt ist. Damit bleibt die Hartwig-Hesse-Stiftung ihrem Motto in der Unterstützung aller Mitarbeiter, egal welchen Alters, auf jeden Fall treu.

Abschließend lässt sich, nicht zuletzt am Beispiel von Jörg Larisch, feststellen, dass es nie zu spät ist in die Pflege zu gehen. Im Gegenteil, so manches Mal erscheint ein späterer Einstieg als der wahrlich bessere Weg. Am Ende braucht es manchmal nur den Mut und den passenden Arbeitgeber, um die eigene berufliche Erfüllung zu finden. Und so weichen der älteste Azubi der Stiftung und die Stiftung selbst ein wenig das Negativbild der Pflegebranche auf. Denn es sind nicht nur die schweren Momente, die der Job mit sich bringt. Es sind die vielen wunderschönen, erfüllenden und freudigen Momente, die einen Platz in der Pflegebranche schätzenswert machen. Und sind wir doch all einmal ehrlich: Ein Job ist am Ende nur so schwer, wie man ihn sich selbst macht.

 

 

Barrierefreies Open-Air Sommerkino am Alsterdorfer Markt

immer freitags, 7. August – 4. September 2020, bei Sonnenuntergang

Auch dieses Jahr findet wieder das barrierefreie Open-Air Sommerkino am Alsterdorfer Markt statt.
Wie gewohnt zeigen wir alle Filme mit Untertiteln für Kinobesucher*innen mit einer Hörbeeinträchtigung und bieten eine Audiodeskription über Funkkopfhörer für Besucher mit Sehbehinderung an. Darüber hinaus verfügt der Marktplatz über eine Induktions-Höranlage. Der Eintritt frei; wir freuen uns aber über Spenden für unsere Bemühungen für barrierefreie Veranstaltungen.

 Termine und vorgesehene Filme:

  1. August, 21.45 Uhr – Bruder Schwester Herz
  2. August, 21.30 Uhr – A Most Wanted Man
  3. August, 21.15 Uhr – Glück ist was für Weicheier
  4. August, 21.00 Uhr – Die Goldfische
  5. September, 20.45 Uhr – Lindenberg!

Wo: Alsterdorfer Markt, 22297 Hamburg
ÖPNV: U1 Sengelmannstraße
Bus 179 Stiftung Alsterdorf
Bus 118 Sengelmannstraße Mitte

Schutzmaßnahmen zur Verhinderung einer Ansteckung mit dem Corona-Virus beim Open-Air Sommerkino

Anders als gewohnt stellen wir Stuhlreihen in einem Abstand von 1,5 Meter auf. Es gibt also keinen Stuhlverleih!

Da wir uns noch immer in einer Pandemie befinden, gibt es ein paar leicht einzuhaltende Sonderregeln. Bitte achten Sie darauf, sie einzuhalten. So ermöglichen Sie uns allen wieder gemeinsame Filmnächte:

Grundsätzlich
Nehmen Sie Rücksicht aufeinander! Wir gehen selbstverständlich davon aus, dass Sie die allgemeinen Hygienemaßnahmen einhalten (Händewaschen, in die Armbeuge niesen und husten…).

Maskenpflicht
Bitte betreten Sie – wenn es Ihnen möglich ist – den Marktplatz mit einer Mund-Nasen-Maske. Wenn Sie auf Ihrem Sitzplatz angekommen sind, können Sie die Maske gerne wieder abnehmen.

Abstandsregel
Achten Sie bitte auf einen Abstand von mindestens 1,50 Meter. Kleine Freundeskreise dürfen ihre Stühle näher aneinanderrücken, halten Sie aber den Abstand zu anderen Besucher*innen ein.

WC
Gehen Sie – wenn möglich – zu Hause noch einmal auf die Toilette. Die Markttoiletten sind zwar geöffnet, aber nur einzeln zu betreten.

Funkkopfhörer für Audiodeskription
Bitte bringen Sie – wenn möglich – einen eigenen Kopfhörer für die Audiodeskription mit. Hierfür eignen sich die üblichen Headsets und Kopfhörer mit einem Miniklinke-Anschluss (Kopfhörerbuchse beim Handy).

Kurzfristige Informationen
Informieren Sie sich dennoch kurzfristig über die Durchführung der Veranstaltungen.

Evangelische Stiftung Alsterdorf
Internet https://www.alsterdorf.de/aktuelles.html
E-Mail events@alsterdorf.de
Telefon: (040) 50772020

 

 

Wegweiser durch die digitale Welt für ältere Bürgerinnen und Bürger

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) hat diesen Ratgeber in der 10. Auflage herausgegeben. Er richtet sich sowohl an Menschen, die ins Internet einsteigen möchten, als auch an diejenigen, die dort bereits unterwegs sind und nun tiefer in die digitale Welt eintauchen wollen. Die Publikation bietet Antworten zu Fragen wie: Wie kann ich buchen, bestellen, einkaufen? Aber auch: Wie kann ich mich sicher im Netz bewegen und meine Daten schützen? In verständlicher und möglichst kurz gehaltener Form gibt sie einen Überblick über die Möglichkeiten des Internets und viele nützliche Tipps.

Als PDF-Datei finden Sie ihn zum Download unter https://www.bagso.de/fileadmin/user_upload/bagso/06_Veroeffentlichungen/2019/BAGSO_Ratgeber_Wegweiser_durch_die_digitale_Welt.pdf

Als Daisy-Hörbuch können Sie den Wegweiser per E-Mail kontakt@bagso-service.de oder Tel. (0228) 55 52 55 50 bestellen.

Auch ein Wissenstest zu den einzelnen Kapiteln steht als PDF unter https://www.bagso.de/fileadmin/user_upload/bagso/06_Veroeffentlichungen/2019/Wissenstest_Wegweiser_d.d._digitale_Welt.pdf zur Verfügung