Jeden Sonntag um 11.30 Uhr in unserem Programm

Redaktion: Gerhard Klußmeier

Januar

Sonntag – 2. Januar 2022

Der historische Jazz-Kalender hat zum 2. Januar eine Schallplatten-Session notiert, die vor 80 Jahren an dem Tag in New York stattfand, nämlich am 2. Januar 1942. Da nahm der Cornettist und Bandleader Muggsy Spanier mit seinem Orchestra drei Titel mit seinem Orchester, sowie einen Titel mit seinen Ragtimers für das Label Decca auf, die auf 2 Schallplatten veröffentlicht wurden. Da das Orchester von Muggsy Spanier gegenüber seinen seinen kleinen Formationen wenig bekannt ist,  ist der Titel “Chicago” mit der 15-Mann-Band ausgewählt – übrigens spielt kein geringerer als Benny Goodman in der Reed-Section als Altsaxophonist mit. Muggsy Spanier, heute vor 80 Jahren in New York……

 

2. Sonntag – 9.  Januar 2022

Vor nun genau 105 Jahren, am 9. Januar 1917 wurde  in Kalifornien James Kendrick Maxwell geboren, der als Jimmie Maxwell einer der vielseitigsten und gefragtesten Trompeter des Jazz wurde. Er lebte bis 2002. Während seiner Karriere spielte er in den Orchestern von Gil Evans(1933-34), Jimmy Dorsey (1936), Maxine Sullivan, Benny Goodman (1939 bis 1943), zeitweise in den Bands von Woody Herman,, Count Basie,  Duke Ellington und Quincy Jones.

„Jimmy Maxwells Arbeit als Leiter einer Trompetengruppe  war hochgeschätzt, sein Stil als Solist erinnert an Cootie Williams“, schreibt das New Groove Dictionary of Jazz. Erst 1977 konnte Jimmy Maxwell der Anfang der 1930 Jahre seine Profilaufbahn begann, eine Platte unter eigener Regie aufnehmen – eine Langspielplatte für das Label  CIRCLE, die „Let’s Fall in Love“ benannt wurde. Es wurde auch seine letzte. Hören Sie daraus den Titelsong, eben „Let’s Fall in Love“. Jimmie Maxwell, heute vor 105 Jahren wurde er geboren.

 

3. Sonntag – 16.  Januar 2022

Ende der 1930er, Anfang der 1940 zum Höhepunkt der Swing-Ära, waren die Bandleader und Solisten der Bands quasi die Pop-Stars dieser Zeit. Und Umfragen nach den besten – es waren dann die beliebtesten der besten, wurden von den Musikzeitschriften jährlich durchgeführt. So auch von der Zeitschrift “Metronome”, welche die “Metronome All Stars” ausrief und Plattenaufnahmen arrangierte. 1942 waren es Cootie Williams (Trompete), J.C. Higginbotham (Posaune), Benny Goodman (Klarinette), Charlie Barnet (Tenorsaxophon), Count Basie (Piano), Alvino Ray (Gitarre), John Kirby (Bass), und Gene Krupa (Schlazeug) Am16. Januar 1942, also heute  vor 80 Jahren spielten sie in  New York für das Label Columbia den Gershwin-Titel “I Got Rhythm” ein … die Metronome All Stars.

 

4. Sonntag – 23.  Januar 2022

Heute erinnert der historische Jazz-Kalender an den auch und besonders in Hamburg bekannten Saxophonisten und Klarinettisten Benny Waters, der am 23. Januar 1902, also vor genau 120 Jahren geboren wurde und bis  1998 lebte. Benny Waters, der seine Karriere bereits 1918 begann, spielte in den Jahren danach bei nahezu allen namhaften Bands, und war Solist auch bei den Plattenaufnahmen von King Oliver über Clarence Williams, Jimmie Lunceford bis zu Deutschen Jazzbands, wie u.a. der Old Merry Tale Jazzband.Hören Sie Benny Waters als Solisten mit einer zur CD nicht genannten Besetzung und dem Titel  “Out Of nowhere” Benny Waters, heute vor 120 Jahren wurde er geboren.

 

5. Sonntag  – 30. Januar 2022

Der Jazz-Kalender führt heute 65 Jahre zurück in das Jahr 1957, da nahm am 30. Januar der amerikanische Klarinettist John La Porta in San Francisco weitere Titel für die Fantasy-Lp „The Clarinet artistry of John la Porta” auf. Mit ihm spielten  Jack Keller (Piano), Clem de Rosa (Schlagzeug). Hören Sie davon „Wrap Your Troubles In Dreams“ John La Porta heute vor 65 Jahren