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DOCK 2019 am 25. Mai 2019

DOCK 2019 am 25. Mai 2019
Hamburg Cruise Center HafenCity

Bereits zum zweiten Mal veranstaltete die Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung das „DOCK – Ein Tag ohne Sorgen“ für bedürftige und obdachlose Menschen. Über 2.800 Gäste kamen zu der Veranstaltung unter der Schirmherrschaft der zweiten Bürgermeisterin Hamburgs, Katharina Fegebank, um die verschiedenen Angebote wahrzunehmen. Unterstützt wurde die Veranstaltung von fast 200 Ehrenamtlichen sowie zahlreichen Vereinen, Institutionen und Unternehmen.

Bild: Dock 2019 © KWB

Den ganzen Tag über wurden Angebote wie Kleiderausgabe, Hygiene- und Sanitärbereiche, medizinische Versorgung verschiedener Fachbereiche, ein Waschcenter, Verpflegung in Bio-Qualität, Beratungsmöglichkeiten, Unterhaltungsprogramm sowie tierärztliche Versorgung zur Verfügung gestellt.

Besonderes Interesse galt den Angeboten von Frisören, Kosmetikern, Optikern, Masseuren, denn beim DOCK 2019 sollte es nicht nur um die Grundversorgung der Menschen gehen, sondern auch um Wertschätzung und Dinge, die für viele Menschen aufgrund ihrer Situation zum Luxus geworden sind.

Auch von der Politik wurde das DOCK 2019 tatkräftigt unterstützt.
Schirmherrin Fegebank führte zahlreiche Gespräche auf dem Gelände und half bei der Ausgabe und Beratung im Kleiderzelt, Cansu Özdemir, Fraktionsvorsitzende der Linken, half bei der Ausgabe von Hygieneartikeln, Anjes Tjarks, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Melanie Leonard, Senatorin für Arbeit und Soziales, und SPD-Fraktionschef Kienscherf kamen mit den Menschen beim Backen von Waffeln und der Ausgabe von Kuchen in den Austausch, ebenso wie der CDU-Landesvorsitzende Roland Heintze.

Magdalena Blüchert, Vorsitzende der Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung, zeigte sich sehr zufrieden mit der zweiten DOCK-Veranstaltung: „Der große Andrang und die Begeisterung der Teilnehmenden zeigen, wie wichtig die Hilfe für obdachlose und bedürftige Menschen ist. Mit dem DOCK 2019 konnten wir vielen Menschen einen sorgenfreien Tag bereiten und ihnen die Wertschätzung entgegenbringen, die sie häufig nicht bekommen.“ Neben einem Tag ohne Sorgen ist das Ziel des DOCK, die Menschen mit Beratungs- und Hilfsangeboten zusammenzubringen, die ihnen auch langfristige und nachhaltige Unterstützung bieten können.

Die Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung (KWB) wurde 2016 in Hamburg gegründet und wird von der Enkelin des Namensgebenden Ehepaars Magdalena Blüchert geführt. Die KWB hat sich zum Ziel gesetzt, die zahlreichen sozialen Aktivitäten des Ehepaars Karin und Walter Blüchert fortzusetzen. Anderen Menschen, denen es schlechter geht, zu helfen und diese zu unterstützen, war seit jeher ein Anliegen von Walter Blüchert und ein Wert, den er in seiner Familie und darüber hinaus gelebt und weitergetragen hat. Dieses Selbstverständnis bildet die Grundlage für die Arbeit der KWB.

Neben dem zentralen Thema Obdachlosigkeit ist die Stiftung auch in anderen Bereichen aktiv: Projekte gegen Einsamkeit im Alter, Aktiv gegen häusliche Gewalt sowie individuelle Versorgung und Förderung bei physischen und psychologischen Erkrankungen.

Walter Blüchert hat nach dem 2. Weltkrieg das Verlagswesen in Deutschland entscheidend mitgeprägt. So gründete er neben dem Blüchert-Verlag die „Buch und Bild“-Gesellschaft.