HLR-Aktuell

WEISSER RING Hamburg: 40 Jahre Hilfe

WEISSER RING Hamburg: 40 Jahre Hilfe
Gemeinsamer Gottesdienst zum Tag der Kriminalitätsopfer in St. Jacobi

Hamburg (sg). Im Jahr 2019 feiert der Landesverband Hamburg des WEISSEN RINGS das Jubiläum „40 Jahre Hilfe. Respekt. Vertrauen.“
Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), freut sich besonders, in diesem Jubiläumsjahr am 22. März bereits zum neunten Mal den Gottesdienst zum „Tag der Kriminalitätsopfer“ mit dem WEISSEN RING zu feiern.

Bild: Hans-Jürgen Kamp Landesvorsitzender Weisser Ring Hamburg © Weisser Ring Hamburg

Unter dem Motto „Den Opfern eine Stimme geben. Hilfe. Respekt. Vertrauen.“ wird jedes Jahr am 22. März auf die Situation von Menschen hingewiesen, die Kriminalität und Gewalt erlitten haben und die Hilfe und Solidarität benötigen.

An der diesjährigen Gestaltung des Gottesdienstes sind Theaterintendantin Isabella Vértes-Schütter, Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard, Sänger Stefan Gwildis, Cecile Poirot von der Polizei Hamburg, Kirchenmusiker Andreas Fabienke und Studierende der Hamburger Musikhochschule beteiligt.

„Die Opfer von Kriminalität und Gewalt werden in unserer Gesellschaft oft übersehen und allein gelassen“, so Bischöfin Kirsten Fehrs. „Im Gottesdienst kommen sie öffentlich zu Wort und können das Unrecht, das ihnen geschehen ist, vor Gott und die Menschen bringen.“

Bild: Bischöfin Kirsten Fehrs © Nordkirche

Der Gottesdienst, zu dem Menschen unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit eingeladen sind, wird am Freitag, den 22. März 2019 um 18 Uhr in der Hauptkirche St. Jacobi, Steinstraße/Jakobikirchhof, 20095 Hamburg gefeiert.

Der Landesvorsitzende des WEISSEN RINGS, Hans-Jürgen Kamp: „Mit diesem Gottesdienst möchten wir allen Menschen, die Opfer von Gewalt geworden sind, unsere Verbundenheit bekunden und dazu einladen, Betroffenen und ihren Angehörigen in unserer Gesellschaft eine Stimme zu geben. Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner stehen für Informationen und Beratungsangebote bereit.“

Im Anschluss an den Gottesdienst besteht bei einem Imbiss im Seitenschiff der Kirche die Möglichkeit zum Gespräch.

Der Gottesdienst wird in Gebärdensprache übersetzt, auch für die anschließenden Gespräche stehen zwei Gebärdensprachdolmetscher*innen zur Verfügung.