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Erdbeben Tsunami Indonesien: Spenden Sie jetzt!

 

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,4

hat die indonesische Insel Sulawesi erschüttert – und einen Tsunami ausgelöst. Kinder, Frauen und Männer wurden weggerissen, tausende Menschen sind verletzt, viele weitere haben alles verloren. Und die Zahl der Toten steigt.

Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft sind vor Ort und leisten Nothilfe. Hier erfahren Sie mehr!

„Es ist eine verheerende Situation: Leichen überall, auch an den Stränden und im Wasser. Die Retter arbeiten in einem Wettlauf gegen die Zeit, da viele Menschen immer noch unter den Trümmern liegen“, beschreibt Nanang Dirja, Länderdirektor der Hilfsorganisation Islamic Relief, die Situation in der Stadt Palu nach der Erdbebenserie und dem Tsunami am vergangenen Freitag. Zehntausende Menschen auf Sulawesi mussten Häuser verlassen

Laut der regionalen Koordinierungsstelle AHA Centre liegt die Zahl der Todesopfer bei 844, über 48.000 Menschen mussten aufgrund der Naturkatastrophen ihre Häuser verlassen. Viele von ihnen harren seit Tagen in einem der über 100 Flüchtlingszentren aus. Und das Ausmaß der Naturkatstrophen ist in vielen anderen Städten und Dörfern weiterhin unklar.

So berichtet Dirja von einem Dorf, in dem 500 Häuser eingestürzt sind. Hier habe die Suche und Rettung der Menschen aber noch nicht begonnen. Denn vor allem im Norden – in der Region Donggala – kommen Helfer aufgrund zerstörter Infrastruktur, fehlender Räumgeräte und Benzinknappheit nur schleppend voran. Helfer machen sich auf den Weg in die Krisenregion.

Nach dem internationalen Hilfeersuchen der indonesischen Regierung werden Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft deutsche Helfer in das Katastrophengebiet entsenden. So fliegt am Mittwochmorgen ein Erkundungsteam von Malteser International in die Krisenregion. Die Nothilfeteams anderer Bündnisorganisationen warten auf eine offizielle Bestätigung der Regierung, bevor sie starten können.
Nach dem zerstörerischen Tsunami sind die Menschen auf Sulawesi auf Hilfe angewiesen (Archivbild)

„Die Entscheidung ob, und in welchem Ausmaß deutsche Nothilfeexperten für die Soforthilfe in Indonesien benötigt werden, liegt in der Verantwortung der Regierung und wird zeitnah erwartet“, erklärt Manuela Roßbach, geschäftsführender Vorstand von Aktion Deutschland Hilft. „Neben den lokalen Helfern, die bereits seit Freitag im Einsatz sind, um den Menschen zu helfen, stehen auch deutsche Experten aus unserem Bündnis bereit, um in die Krisenregion zu reisen“, so Roßbach weiter.

Der Arbeiter-Samariter-Bund und die Johanniter haben Nothilfeteams, die durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die internationale Soforthilfe zertifiziert sind. Der Bundesverband deutscher Rettungshunde bereitet ebenfalls die Unterstützung der Bergungs- und Rettungsmaßnahmen der lokalen Kräfte durch Helfer aus Deutschland vor.
Indonesien: Menschen benötigen Medikamente & Wasser.


Menschen in Indonesien, inmitten von zerstörten Häusern (Archivbild)

Auch gibt es Maßnahmen für Hilfslieferungen nach Indonesien: „Es fehlen Medikamente und Verbandsstoffe, sauberes Wasser und es gibt keinen Strom“, sagt Dirk Angemeer, Bereichsleiter von action medeor. „Wir packen seit heute für einen Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft Emergency Health Kits. Auch für andere Partner werden Medikamente zusammengestellt.“ Ein Emergency Health Kit beinhaltet lebenswichtige Medikamente und medizinisches Equipment für die Erstversorgung von Betroffenen nach Katastrophen.

Spenden per Überweisung (IBAN/BIC)

Das Spendenkonto von Aktion Deutschland Hilft:

IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30
BIC: BFSWDE33XXX (Köln)
Bank für Sozialwirtschaft

Bild: Erdbeben Tsunami Indonesien © Aktion Deutschland Hilft