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Blaue Stunde „Plaisir d’amour“

Blaue Stunde „Plaisir d’amour“

16. September 2018 um 18 Uhr im Salontheater Eppendorf

„Plaisir d’amour“ und andere Welthits des Stars Greta Keller. Die „Blaue Stunde“ ist jene unwirkliche Zeit zwischen Tag und Nacht, in der besondere Dinge geschehen. „Wenn die Sonne hinter den Dächern versinkt“, kommt die Stunde des „Blue Moon“, der „Stairway to the Stars“ verspricht „Plaisir d’amour“.

Diese und weitere Welthits aus vier Jahrzehnten machten Greta Keller (1903 bis 1977) berühmt, jene Wiener Künstlerin, an der sich Marlene Dietrich ein Beispiel nahm und die André Heller zu den wenigen Weltstars ihrer Zeit zählt.

Christa Krings lässt die schillernde Sängerin wieder lebendig werden. Wie Greta Keller beherrscht sie das Repertoire in drei Sprachen und interpretiert stilsicher Jazz-Klassiker, Chansons und Balladen, darunter „I wish you love“, „Chez moi“ und „Johnny, wenn du Geburtstag hast“. Wenn sie zwischen die Lieder Ereignisse aus dem Leben der Diseuse streut, stimmt sie sehnsüchtige und melancholische Töne an – ganz im Sinne von Greta Keller, die sagte: „Ich stelle mir vor, meine Stimme wäre eine Palette von Farben“.

Die ausgebildete Sängerin und Schauspielerin Christa Krings arbeitete u.a. am Schauspielhaus Düsseldorf mit Ute Lemper, war im Fernsehen im Tatort zu sehen und hat in Fatih Akins Kinofilm „Aus dem Nichts“ mitgespielt.

Das Salontheater Eppendorf ist ein Ort mit einem ganz besonderen Ambiente. Dort wo früher das Kabarett Mon Marthe zuhause war, hat sich der Fotograf Frank Nikisch sein Atelier eingerichtet – und es in ein verrücktes Sammelsurium aus barocken Möbelstücken, Spiegeln, Kostümen und riesigen Plüschtieren verwandelt. Gemeinsam mit dem Theaterregisseur Josh Goldberg bietet Frank Nikisch in dieser inspirierenden Kulisse seit 2017 regelmäßig Theaterund Musikaufführungen an.

„Plaisir d’amour“ und andere Welthits des Stars Greta Keller – 16. September 2018, 18 Uhr.
Blaue Stunde – Salontheater Eppendorf – Tarpenbekstraße 65 in Hamburg.

Bild: BlaueStunde_blauesKlavier © Horst Warneyer