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ARGENTINIEN – Die Besteigung des Aconcagua

ARGENTINIEN – Die Besteigung des Aconcagua

In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit nach Argentinien.

Auf dieser Tour erwartet Sie etwas ganz Besonderes, eine außergewöhnliche Reise mit Erlebnissen, von denen viele nur träumen können. Wir besteigen den Aconcagua in Argentinien. Mit 6962 Metern ist er der höchste Berg außerhalb Asiens. Dieses Gipfel-Erlebnis haben wir Dominik Mohr zu verdanken. Er ist Reiseblogger bei www.facebook.com/followtheshadow.de/ und www.reisedepeschen.de/. Dominik ist ein echt harter Kerl, absolut durchtrainiert und voller Leidenschaft, das scheinbar Unbezwingbare zu bezwingen.

Die Tour ist ein echtes Fitness-Training, denn Dominik hat einen extrem schweren Rucksack dabei. Mit diesem Rucksack würden harte Kerle im Fitness-Studio schwitzend trainieren. Ohne Verpflegung und Zelt sind es schon über 25 Kilogramm, die mitgeschleppt werden müssen. Denn mit im Gepäck sind dicke Daunenjacken, Steigeisen, alpine Wanderschuhe, Wanderstöcke, Thermo-Unterhose und eine Portion Respekt.

Steigeisen und vieles andere braucht er, um den zu den „Seven Summits“ gehörenden Gipfel zu besteigen. „Seven Summits“ sind jeweils die höchsten Gipfel der sieben Kontinente. Herman ist unser Bergführer und wird uns von nun an keine Sekunde mehr alleine lassen. Lange Zeit hat er in Deutschland und Österreich gelebt. In der Radioreise stimmt er uns ein dieses große Land und sagt uns, was für ihn der größte Unterschied in der Mentalität der Menschen ist.

Unsere Expedition beginnt drei Stunden mit dem Auto von Mendoza entfernt an der Puente del Inca, einer natürlichen Felsbrücke, die fast 50 Metern hoch ist und eine Spannweite von 28 Metern hat. Sie ist rot gelb gefärbt, das kommt von den schwefelhaltigen Quellen in der Umgebung. Die Brücke selbst hat nichts mit den Inka zu tun, auch wenn es eine Inkalegende vermuten ließe. Der Legende nach suchte ein Herrscher in der Zeit der Inka Heilung für seinen Sohn in den heißen Quellen. Doch als er ankam, war plötzlich der Weg zwischen ihm und dem Heilwasser durch einen Fluss getrennt. Ohne zu zögern bildeten seine Krieger eine menschliche Brücke. Als sich der Herrscher bei seinen Männern bedanken wollte, waren sie aber zu einer Brücke versteinert.

Die Anden sind fast doppelt so lang wie ihre Fortsetzung in Nordamerika, die Rocky Mountains. Sie sind mehr als 7.500 Kilometer lang und bis zu 600 Kilometer breit. Wissenschaftler haben die Anden in fünf Höhenstufen eingeteilt: Bis 1.000 Meter – die Tierra Caliente, das heiße Land, also Regenwälder. Bis 2.000 Meter – die Tierra Templada – das gemäßigtes Land mit tropischen Bergwäldern. Bis 3.500 Meter – die Tierra Fria – das kühle Land. Hier leben die meisten Bewohner der Anden – hier werden Weizen, Kartoffeln und Gerste angebaut.

Den bebilderten Reisebericht finden sie auf: www.radioreise.de/2018/03/argentinien-die-besteigung-des-aconcagua.html

Ausstrahlungstermin im Hamburger Lokalradio:

Mi – 25.07.2018 – 17.05 Uhr

Sa – 29.07.2018 – 11.05 Uhr

Bild: Maultiere bringen Gepäck, Ausrüstung und Nahrungsmittel in das höher gelegene Basislager.  © Dominik Mohr